top of page

22. April 2026

18h30

 

Botschaft der Tschechischen Republik in Wien

Penzinger Straße 11-13,

1140 Wien

Duo Šabaková & Šabaka

Vanda Šabaková – Harfe

Luděk Šabaka – Klavier

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten:

Luděk_Šabaka © Petr Zinke

© Petr Zinke / © Jerca Žmitek

Vanda Šabaková © Jerca Žmitek

Die Zusammenarbeit von Vanda Šabaková und Luděk Šabaka reicht bis in die frühesten Anfänge von Vandas Konzerttätigkeit zurück. Aus dem langjährigen musikalischen Austausch zwischen beiden entwickelte sich eine feste kammermusikalische Partnerschaft und schließlich ein Konzertduo, das sich besonders während einer Japan-Tournee im Jahr 2019 als solches profilierte. Seitdem treten beide regelmäßig gemeinsam in Tschechien und international auf. Ihr vielseitiges Repertoire umfasst Werke verschiedener Stilepochen einschließlich zeitgenössischer Kompositionen für Harfe und Klavier. Das Duo tritt in renommierten Konzertsälen auf und trägt mit seiner künstlerischen Tätigkeit zur Entwicklung und Popularisierung des kammermusikalischen Repertoires für die klanglich reizvolle Kombination von Harfe und Klavier bei.

 

Vanda Šabaková, geboren in Prag, absolvierte das Konservatorium in Pilsen und setzt derzeit ihr Studium an der Kunstuniversität Graz fort. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Zwischen 2020 und 2023 war sie Mitglied der Orchesterakademie der Brünner Philharmonie; seit der Saison 2024/25 ist sie Harfenistin der Grazer Philharmoniker. Über einen Auftritt in der Oper Graz im April 2025 schrieb Michaela Preiner für European Cultural News: „Schwelgende melodische Linien und perlende Läufe waren der Garant für einen zu Recht nicht enden wollenden Applaus.“

In Kooperation mit der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien

 

Luděk Šabaka spielt seit seinem fünften Lebensjahr Klavier. Schon während des Studiums am Prager Konservatorium in den Fächern Klavier und Komposition gewann er zahlreiche Preise bei den wichtigsten tschechoslowakischen Wettbewerben. An der Hochschule für Musik in Prag widmete er sich systematisch der Kammermusik und verfügt inzwischen über ein umfangreiches Repertoire in diesem Bereich. Er spielte auf den bedeutendsten Bühnen der Welt.

Programm

Jan Ladislav Dussek:
(1760 – 1812)
SONATE Es-Dur Op. 38

für Harfe und Klavier
 

Allegro - Adagio espressione -
Rondo: Allegretto

Bohuslav Martinů:
(1890 – 1959)
ETÜDEN UND POLKAS, Heft III

für Klavier


Etüde in A - Polka in B - Etüde in F -
Polka in A - Etüde in F

 

Hans Trneček:
(1858 – 1914)
DIE MOLDAU

Konzertfantasie für Harfe nach
der gleichnamigen sinfonischen
Dichtung von Bedřich Smetana

 

Pavel Trojan:
(*1956)
CALLIGRAPHY
für Harfe und Klavier

 

Moderato - Moderato -
Allegro - Moderato - Allegro

 

François-Joseph Naderman:
(1781 – 1835)
LES REGRETS

für Harfe und Klavier
 

Dédié aux mânes de J. L. Dussek
 

Introduction: Andante sostenuto -
Allegro agitato ma non troppo
Minuetto: Grazioso
Invocation: Andante sostenuto
Rondo: Disperato agitato

 

Zum Programm

Der Konzertabend in der Tschechischen Botschaft ist dramaturgisch als zusammenhängendes Ganzes konzipiert und hebt die besondere Beziehung von Harfe und Klavier hervor. Das Programm wird eröffnet mit einem Werk von Jan Ladislav Dussek, einem bedeutenden Pianisten und Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts. Obwohl vor allem als virtuoser Konzertpianist bekannt, besaß er ein tiefes Verständnis für die Harfe und verstand es, ihren Klang sensibel in seine Kompositionen einzubinden.
Das Abschlusswerk des Abends stammt von einem engen Freund Dusseks, dem Harfenisten und Komponisten François-Joseph Naderman. Beide Musiker traten zu Lebzeiten mehrfach gemeinsam in der ungewöhnlichen Besetzung Harfe und Klavier auf und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung dieser kammermusikalischen Gattung. Historische Quellen berichten zugleich von humorvollen Episoden, bei denen während der Konzerte mehrere Harfensaiten rissen und Dussek gezwungen war, das Werk improvisierend allein am Klavier zu Ende zu spielen.
Ein zeitgenössisches Stück ist die Komposition Kalligrafie von Pavel Trojan, die vom japanischen Kunstschaffen inspiriert ist. Die Entstehung dieses Werkes steht in direktem Zusammenhang mit einer Aufführung in Nagasaki, bei der Vanda Šabaková mit Blízká krajina (The Nearby Landscape) eine Komposition Trojans spielte. Der außergewöhnliche Erfolg dieses Konzerts veranlasste die Künstlerin Keiko Ban, dem Komponisten eine von ihr geschaffene Kalligrafie zuzusenden, die zur unmittelbaren Inspirationsquelle dieser Komposition wurde.

In Kooperation mit der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien.

>>Zurück zum Programm

  • Facebook
  • Instagram
VMP Logo (Rot)

© 2026 Vienna meets Prague, Design by Voala

bottom of page